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Filialkirche St. Josef

Die Filialkirche St. Josef in Dermbach gehört zur Pfarrei St. Aloisius unserer Pfarreiengemeinschaft.

Kirche

Bis zur Umpfarrung zur Pfarrei St. Aloisius am 07. Juni 1960 gehörte die Kirche St. Josef Dermbach zur Pfarrei St. Michael in Kirchen. Die langen und im Winter sehr beschwerlichen Wege zur Pfarrkirche ließen in der Bevölkerung den Wunsch auf eine eigene Kapelle im Dorf reifen. Pfarrer Merkelbach unterstützte die Dorfbevölkerung. Man sammelte Spendengelder seit 1886 und gründete 1901 einen Kirchbauverein. Am 22. September 1901 erfolgte dann die Grundsteinlegung. Ostermontag 1902 wurden zwei Glocken (Rincker, Herborn-Sinn) auf St. Josef und St. Barbara geweiht. Am 18. September 1902 weihte Dechant Eberhardy aus Betzdorf die neue Kirche, die man unter den Schutz des Hl. Josefs stellte. Grund und Boden wurden gestiftet, die Bausteine schlugen Dermbacher Bergleute in nahegelegenen Steinbrüchen. Der Kirchener Baumeister H. Quast führte den Bau nach Plänen des Architekten Herm. Ritzefeld aus Beuel aus. St. Josef wurde einschiffig im neugotischen Stil erbaut.

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gestaltete man den Chorraum neu. Zwei Reliefs aus dem alten Hochaltar wurden unterhalb der Chorfenster in die Wand integriert und ein Steinaltar im vorderen Chorraum aufgestellt. Der neue Tabernakel in Form eines Granatapfels erhielt seinen Standort an der Rückwand des Chorraumes auf einer Stele, die einen Lebensbaum darstellt. In den 80er Jahren erfolgten grundlegende Sanierung von Elektroinstallation, Gewölbe, Heizungsneubau und Ausmalung der Kirche. 2002 erhielt St. Josef wieder einen neugotischen Hochaltar. Bemerkenswert sind die Figurenfenster im Chorraum, die 1957 nach Entwürfe von Alois Stettner verwirklicht wurden. Seit 1977 steht die Filialkirche ebenfalls unseren evangelischen Mitchristen für Trauerfeiern und Hochzeiten zur Verfügung.